Georgia: Rekordjahr im Hollywood des Südens

Georgia: Rekordjahr im Hollywood des Südens

Georgia verzeichnet einen neuen Rekord mit 455 Film- und TV-Projekten im Finanzjahr 2018 - Wachsendes Angebot an Filmtouren für Besucher! Seit der Verabschiedung des Georgia Entertainment Industry Investment Act 2008, der Filmproduktionen Steuerersparnisse gewährt, wenn sie in Georgia drehen und bestimmte Auflagen erfüllen, entwickelte sich der US-Bundesstaat zum beliebtesten Drehort in den USA. Begehrt ist Georgia zudem wegen seiner geografischen Vielfalt, die sich von Berglandschaften über Sümpfe bis hin zu ausgedehnten Stränden erstreckt. Aber auch die riesige Metropole Atlanta, das romantische Savannah sowie idyllische Kleinstädte bilden immer öfter die Kulisse in internationalen Blockbustern und TV-Serien. Diese sind jederzeit „camera-ready“ und somit innerhalb kurzer Zeit in der Lage, beste Voraussetzungen für Filmcrews zu schaffen. Weiterhin hielten Filmstudios wie beispielsweise Pinewood Einzug und Dienstleister aus der Filmindustrie Einzug. Für Reisende eröffnet Georgia somit zahlreiche Möglichkeiten, Schauplätze ihrer Lieblingsfilme- und serien auf eigene Faust oder bei geführten Filmtouren zu entdecken und auf den Spuren ihrer Stars zu wandeln.
Urlaub in der Filmkulisse
Atlanta gilt als das Epizentrum von Georgias Filmindustrie und war Schauplatz der Kultserie The Walking Dead sowie von Filmen wie Spider-Man: Homecoming, Captain America: Civil War, Black Panther, The Blind Side oder Hidden Figures. Auch Senoia südlich der Hauptstadt mauserte sich zum Mekka unter The Walking Dead-Fans. Der beschauliche Ort dient als Kulisse für die fiktiven Orte Woodbury und Alexandria und zieht seit Beginn der Dreharbeiten zahlreihe Schaulustige an. Neben den Drehorten können sie dort den Woodbury Shoppe mit Souvenirs und Filmrequisiten oder Nic & Norman’s, das Restaurant von Hauptdarsteller Norman Reedus und Produzent Greg Nicotero, besuchen. Einen ähnlichen Effekt verzeichnet das winzige Dorf Juliette mit dem Whistle Stop Cafe, das durch den Film Grüne Tomaten Berühmtheit erlangte und auch heute noch 100.000 Besuchern pro Jahr grüne Tomaten oder Barbecue serviert.
Zu den Filmen und TV-Serien, die Georgia gedreht und innerhalb der nächsten Monate veröffentlicht werden, zählen unter anderem Mile 22 mit Mark Wahlberg, Die kleine Meerjungfrau, Das Haus der geheimnisvollen Uhren mit Cate Blanchett, Jack Black und Kyle MacLachlan, Venom mit Tom Hardy und Michelle Williams, Staffel zwei der Netflix-Serie Ozark mit Jason Bateman und Laura Linney, die neunte Staffel von The Walking Dead mit Andrew Lincoln und Norman Reedus sowie Staffel drei der Netflix-Serie Stranger Things mit Winona Ryder und David Harbour. Weitere Informationen zu Locations, aktuellen Dreharbeiten und Film-Touren finden sich unter www.exploregeorgia.org/film.
Wirtschaftsmotor Filmindustrie
„Mit einem Rekord von 455 Produktionen, die in Georgia gedreht wurden, unterstützt die Filmindustrie weiterhin Jobs für Einheimische, kurbelt kleine Unternehmen an und erweitert das Angebot für Touristen,” so Gouverneur Nathan Deal. „Heute ist Georgia eine der Top-Destinationen für die Filmproduktion weltweit und Gemeinden im gesamten Staat profitieren davon, die Filmindustrie willkommen zu heißen. Ich bin stolz auf unseren stetigen Erfolg und der Wirtschaftsfaktor von 9,5 Milliarden US-Dollar spiegelt die Nachhaltigkeit der Branche sowie die Vorteile unseres wettbewerbs-fähigen Incentive-Programms wider.“ Laut der Motion Picture Association of America schafft die Film- und TV-Industrie mehr als 92.100 Arbeitsplätze und fast 4,6 Milliarden US-Dollar an Gehältern in Georgia. Seit 2010 siedelten mehr als 300 neue Unternehmen nach Georgia über oder expandierten, um die Filmbranche zu unterstützen.

Quelle: LMG Management GmbH 10.10.18

Tennessee: Museum des Staates eröffnet

Tennessee: Museum des Staates eröffnet

Seit dem 4. Oktober zeigt der amerikanische Südstaat Tennessee in der Hauptstadt Nashville seine Geschichte in einem brandneuen Museum. Auf insgesamt mehr als 12.700 Quadratmetern zeigen Dauerausstellungen in sechs Galerien die Menschheitsgeschichte in Tennessee von der Ankunft der ersten indianischen Ureinwohner um 13.000 vor Christus über die ersten europäischen Pioniere und den Amerikanischen Bürgerkrieg bis heute. Weitere sechs Galerien sind für Sonderausstellungen reserviert. Zu sehen sind dort zurzeit Werke des Multimediakünstlers Red Grooms aus Nashville, eine weitere Schau über die reiche Musikgeschichte Tennessees, eine Ausstellung über den 1. Weltkrieg sowie ein Sonderbereich für Kinder und ein digitales Lernzentrum. Der Eintritt zum Museum an der Ecke Rosa Parks Boulevard und Jefferson Street am Fuß des Parlamentsgebäudes ist frei. Reguläre Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr.

Quelle: Tennessee Tourism 05.10.18

Florida: SHINE-Festival in St. Pete

Florida: SHINE-Festival in St. Pete

St. Petersburg gilt als Kunsthochburg Floridas und hat dieses Image nicht nur dank seiner zahlreichen Galerien und Museen inne - auch überall in den Straßen kann man farbenfrohe Kunstwerke an Häuserwänden bewundern. Die sogenannten „Urban Murals“ prägen das Stadtbild und regelmäßig kommen neue Wandkunstwerke hinzu. So auch wieder beim 4. SHINE Mural Festival, das vom 6. bis 14. Oktober 2018 stattfindet. Nicht nur lokale, sondern auch internationale Street-Art-Künstler werden im Rahmen dieses Events weitere Häuser in St. Petes Innenstadt verzieren. Mit dabei ist in diesem Jahr auch ein Künstler aus Deutschland.
Die Stadt als Open-Air Atelier
SHINE ist ein Kunstprojekt, das von der St. Petersburg Arts Alliance ins Leben gerufen wurde und  die Kraft der Kunst im öffentlichen Raum beleuchtet, indem es Orte kreativ und farbenfroh revitalisiert, den Dialog anregt und die Gemeinschaft der Street-Art-Künstler in St. Pete vereint. Seit der ersten Ausgabe des SHINE Festivals im Jahre 2015 sind so bereits 55 neue bunte Bilder in den Straßen von St. Pete entstanden. In diesem Jahr kommen über ein Dutzend weitere hinzu. Das Besondere am SHINE Festival ist, dass die Besucher live dabei sein können und erleben, wie die Künstler an ihren Motiven arbeiten - als stünden sie mitten im Atelier. Die Fertigstellung der überdimensionalen Wandmalereien dauert in der Regel mehrere Tage und jeder Muralist hat seinen ganz eigenen Stil.
Bald neu in St. Pete: Ein Werk des deutschen Künstlers LOOK
Auch ein deutscher Künstler ist in diesem Jahr mit von der Partie: Lars Wunderlich alias LOOK, Gründungsmitglied der international renommierten Graffiti-Crew „The Weird“, ist ein versierter Künstler aus Deutschland. Er ist für seine vielfältigen, sehr detailreichen Graffiti-Charaktere bekannt und seine Wandmalereien sind auf der ganzen Welt zu finden. Beim SHINE Festival 2016 durfte sich bereits der Deutsche Mark Gmehling auf einer 50 Quadratmeter großen Wand an der Central Avenue verewigen, aus seinem Pinsel stammt das Werk „Pinocchio“.
In diesem Jahr werden neben LOOK weitere hochkarätige Street-Art-Künstler aus den USA, Großbritannien, Spanien und sogar aus Pakistan in St. Pete tätig. Insgesamt hat die St. Petersburg Arts Alliance sechs internationale, fünf nationale und 26 lokale Muralists auserkoren, die Stadt mit neuen, farbenfrohen Bildern zu versehen.
Auf Entdeckungstour zu den Urban Murals in St. Pete
Für Kunstinteressierte lohnt sich ein Besuch in St. Pete nicht nur zum SHINE Festival, sondern das ganze Jahr hindurch können sie die nachhaltigen Kunstwerke bestaunen. Die SHINE Murals liegen alle fußläufig erreichbar im Stadtzentrum und lassen sich mithilfe einer kostenlosen, interaktiven Karte auf eigene Faust erkunden. Wer mehr über die Entstehung und Bedeutung der Werke erfahren möchte, kann außerdem an einer geführten Tour teilnehmen. St. Pete Mural Tour und Florida CraftArt bieten gemeinsam eine 90-minütige Führung an, die jeden Samstagmorgen um 10 Uhr stattfindet. Die Kosten belaufen sich auf 19 US-Dollar pro Person für Erwachsene und 11 US-Dollar für Kinder ab 6 Jahren. Auch wiederholte Streifzüge durch die Welt der Urban Murals lohnen sich, denn die Open-Air-Galerie ist stets im Wandel.
St. Petes Kunstszene wächst und gedeiht
St. Pete und seine lokale Künstler-Community haben eine außergewöhnliche Kunstszene hervorgebracht, in der immer neue Museen, Galerien und Street Art-Werke als Zeichen einer lebendigen Kunstszene entstehen. Über die Landesgrenzen hinweg bekannt ist außerdem das hiesige Dalí Museum mit der größten Sammlung von Werken des weltberühmten Surrealisten Salvador Dalí außerhalb Europas. Neu im kulturellen Portfolio der Stadt ist seit April dieses Jahres das James Museum of Western & Wildlife Art, das knapp 400 Gemälde, Skulpturen und traditionellen Schmuck des amerikanischen Westens in einer eindrucksvollen Kulisse zeigt. Wer sich für Glaskunst begeistert, der sollte dem Morean Arts Center einen Besuch abstatten und sich die gegenüberliegende Chihuly Collection nicht entgehen lassen, in der die bunten Skulpturen des Glaskünstlers Dale Chihuly ausgestellt sind.
 
Quelle: Kaus Media Services 02.10.18

Florida: Blütentraum im Strandparadies

Florida: Blütentraum im Strandparadies
 
Bis zu 361 Sonnentage im Jahr machen es Florida-Urlauber nicht gerade leicht, die über 1.700 Kilometer langen Sandstrände zu verlassen. Wer es doch wagt, wird belohnt, denn in diesen floralen Erholungsoasen findet jeder Besucher Farben, Blüten und das gewisse Etwas nach seinem Geschmack.
Bok Tower Gardens, Polk County
Etwa eine Autostunde südlich von Orlando begrüßt einen je nach Saison ein Blütenmeer aus Azaleen, Kamelien oder Magnolien. Weitläufige Orangenhaine umgeben die Gärten. Die Luft ist von Blütenduft und Vogelgezwitscher erfüllt, denn der Garten ist Teil des Great Florida Birding Trails und 126 verschiedene Vogelarten haben ihn zu seiner Heimat erklärt. Mehrmals täglich klingen außerdem die sechzig Glocken des Carillon-Turms durch die Gärten. Besonders eindrucksvoll sind die Live-Konzerte des belgischen Carillon-Glockenspielers Geert D’hollander.
Wilmot Gardens, Gainesville
In Gainesville, drei Stunden weiter nördlich, vereint das Zentrum für Forschung und Lehre der University of Florida sehr unterschiedliche Gärten im therapeutischen Gartenbau. Die umfangreiche Azaleen- und Kamelien-Sammlung ist ein einzigartiges Beispiel an botanischer Vielfalt. Im sogenannten „Hippocratic Garden“ steht eine Platane, die laut Legende ein Ableger des Baums sein soll, unter dem Hippokrates auf der Insel Kos Medizin lehrte.
The Ringling, Sarasota
Der Zirkusmagnat John Ringling wurde bekannt für seine „Greatest Show on Earth“, mit der er von Sarasota aus die Welt eroberte. Seine Frau Mable war erste Vorsitzende des „Garden Club of Sarasota“, gegründet im Mai 1927. 1.200 Rosen blühen in ihrem italienisch-inspirierten Garten um die Wette. Der „Zwergengarten“ mit seinen lustig-anmutenden Steinstatuen erinnert an romantische deutsche und italienische Gärten des 18. und 19. Jahrhunderts.
Sunken Gardens, St. Petersburg
Vor über 100 Jahren entwässerte der passionierte Gärtner George Turner einen See, um Papayas und Zitrusfrüchte anzubauen. In den 1950er Jahren zählte der Garten zu den wichtigsten kommerziellen Attraktionen Floridas. Hier gibt es Wasserfälle und Pfade, die von mehr als 50.000 tropischen Pflanzen und Blumen umgeben sind. Auf gepflasterten Wegen lässt sich der Garten einfach durchqueren, doch die hier anzutreffenden Schätze machen es schwer, ihn wieder zu verlassen.
 
Quelle: Lieb Management & Beteiligungs GmbH 01.10.18
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